Rezension Im dunklen Tal

Erscheinungsdatum: 20. Januar 2014
Verlag: Goldmann
512 Seiten
9,99€

Seit vier Jahren arbeitet Bell Elkins – neununddreißig, geschieden, alleinerziehende Mutter einer siebzehnjährigen Tochter – als Bezirksstaatsanwältin von Raythune County, West Virginia. Doch als drei alte Männer durch gezielte Kopfschüsse getötet werden, ist es nicht ihr Berufsethos, das die engagierte Juristin sofort zum Tatort eilen lässt, sondern ihr Mutterinstinkt. Denn die Bluttat ereignete sich in dem Fast Food Restaurant, in dem Bell mit ihrer Tochter Carla verabredet war. Carla löst sich nur langsam aus ihrem Schockzustand – doch in ihrem tiefsten Inneren weiß sie, dass sie den Täter erkannt hat. Und dieses Wissen bringt Mutter und Tochter in höchste Gefahr …

Leider hat hier der Verlag den Fehler gemacht und bewirbt dieses Buch als "Psychothriller". Aber dieses spannende Buch ist ganz bestimmt KEIN PSYCHOthriller, meiner Meinung nach noch nicht einmal ein Thriller.
Davon abgesehen habe ich mich durchwegs unterhalten gefühlt, die Charaktere beschreibt Julia Keller anschaulich und echt. Überhaupt hat es mir der Schreibstil der Autorun sehr angetan, sie schreibt so bildhaft, flüssig, mit wohlüberlegten Worten und Vergleichen, die sie absetzt von vielen anderen Kollegen.
Ziemlich zu Beginn der Geschichte hatte ich einen Verdacht, wer denn der Drahtzieher hinter der Erschießung der drei Männer sein könnte, aber Gott sei Dank lag ich falsch!

Fazit:
Wer einen nervenzerreißend, atemlos machenden Psychothriller sucht, der ist mit "Im dunklen Tal" flasch beraten.
Wer einen toll geschriebenen Spannungsroman lesen will, der bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

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