Rezension Wind aus West mit starken Böen

Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2014
Verlag: dtv
496 Seiten
15,90€

Katharina arbeitet seit Jahren erfolgreich für ein Bremer Recherchebüro. Dem Auftrag eines holländischen Bestsellerautors, der für seinen nächsten Roman Informationen über alteingesessene Sylter Familien braucht, sieht sie jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Zwar ist sie auf der Insel aufgewachsen, doch sie hat sie seit Jahren aus einem ganz bestimmten Grund gemieden. Kaum angekommen, trifft sie mit voller Wucht auf ihre Vergangenheit. Nicht nur, dass sie sich mit ihrer chaotischen Schwester Inken auseinandersetzen muss, nein, auch Hannes ist auf der Insel, ihre erste große Liebe, der gerade die Wohnung seiner verstorbenen Mutter auflöst. Alte Liebe rostet nicht? 

Ich mag die Bücher von Dora Held einfach - und so auch "Wind aus West mit starken Böen".
Der flüssige, lockere Schreibstil macht das Lesen einfach zu einem Genuss.
Ich hab es mit mit dem Buch im Liegestuhl im Garten gemütlich gemacht, die letzte Herbstsonne hat mich von außen gewärmt, und der Roman von innen.
Da Sylt schon so lange ein Sehnsuchts-Reiseziel von mir ist, bekommt das Buch noch einen extra Stern.
Dora Heldt schreibt einfache Romane aus dem Leben auf so eine wunderschöne Art, dass es eine wahre Freude ist. Nicht falsch verstehen "einfache Romane" ist bestimmt nicht abwertend gemeint - im Gegenteil. Es muss nicht immer von Absurditäten, außergewöhnlichen Ereignissen oder Schicksalsschlägen handeln.
Manchmal braucht es einfach nur Normalität, erzählt von Dora Heldt.

Schnappt euch das Buch, kuschelt euch auf das Sofa, stellt das Telefon aus und eine Tasse Tee neben euch und entspannt ein paar Stunden.

5 Punkte gibt es.

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