Rezension Brennen sollst du

Erscheinungsdatum: November 2014
Verlag: dtv
400 Seiten
9,95€


Ein Feld im Umland von Frankfurt. An einen Pfahl gekettet, eine verkohlte Frauenleiche. Kurz darauf das gleiche grauenvolle Szenario: eine Frau, verbrannt wie eine Hexe im Mittelalter. An beiden Tatorten entdeckt Polizeireporter Norman Jacobi religiöse Symbole. Eine Spur? Jacobi wittert eine große Story. Die Historikerin Katharina Beck hofft hingegen, durch die Recherche endlich die Dämonen ihrer Vergangenheit zu besiegen. Bei ihrer gemeinsamen Suche entdecken sie weitere, bewusst gelegte Spuren – und erkennen, dass sie Figuren sind in einem Spiel, das sie nicht durchschauen. Und doch müssen sie weitermachen, denn plötzlich ist auch Jacobis Freundin Rebecca verschwunden …

Wieder einmal bin ich mir nicht sicher, ob das Genre "Thriller" hier wirklich passt. Zu wenig erfährt man aus der Sicht des Täters, zu viel erlebt man die Ermittlungsarbeit des Polizeireporters und der Historikerin mit.
Das bedeutet nicht, dass mir das Buch nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil! Aber unter einem Thriller stelle ich mir einfach etwas anderes vor.
Trotzdem kann ich "Brennen sollst du" ohne schlechtes Gewissen als Lektüre weiter empfehlen, da mich die Geschichte wirklich gefesselt hat.
Die beiden Protagonisten Norman Jacobi und Katharina Beck lernt man gut kennen, sie agieren realistisch und nachvollziehbar. Der Autor Frank Uhlmann erzählt den Handlungsverlauf flüssig, logisch und leicht zu lesen.
Als Auftakt zu einer Thriller(?)-Reihe ein rundum gelungener Einstieg; ich bin sehr auf die Entwicklung der beiden Protagonisten gespannt.

Daher kann ich mit gutem Gewissen 4 Sterne vergeben.

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