Rezension Hier könnte ich zur Welt kommen

Erscheinungsdatum: 11. März 2013
Verlag: Insel
347 Seiten
19,95€

Mittlerweile ist der Roman auch als Taschenbuch erschienen:
Erscheinungsdatum: 19. Mai 2014
Link zum Buch
349 Seiten
9,99€

Vancouver Island, an einem kühlen Morgen im August: Eine junge Frau legt ein neugeborenes Kind auf einer Türschwelle ab und eilt davon. Das Mädchen erhält den Namen Shannon und findet bei der warmherzigen Miranda und ihrer Tochter Lydia-Rose ein Zuhause. Doch sie fühlt sich stets wie eine Fremde – von wem hat sie den blonden Lockenbusch auf dem Kopf, woher die kleine Statur?
Die Frage danach, woher sie kommt, und die drängende Sehnsucht nach ihrer Mutter lassen Shannon nicht los, und so macht sie sich mit sechzehn auf die Suche. Ihr Weg führt sie nach Vancouver Island. Dort hofft sie, das Geheimnis um ihre Mutter und ihre Familie zu ergründen – und stößt auf eine ergreifende Geschichte von wilden Herzen und leisem Schmerz, von unstillbarer Sehnsucht und der grenzenlosen Liebe einer Mutter zu ihrem Kind … 


Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen habe, war ich sofort berührt von der Thematik dieses Buches. Und Marjorie Celona konnte meine Erwartungen an ihren Debütroman vollkommen erfüllen.
Zwei Handlungsstränge führen durch die Geschichte. Zum einen erlebt man die Suche von Shannon nach ihren Wurzeln, zum anderen erfährt man das Schicksal ihrer Mutter, wie es überhaupt zu der Tragödie gekommen ist.
Die traurige, oft melancholische Stimmung der Thematik setzt Marjorie Celona um, ohne je ins Kitschige oder zu Sentimentale abzurutschen, der Schreibstil ist angenehm zu lesen.

Fazit:
Dies ist gewiss kein Buch für "zwischendurch" oder zum Lesen kurz vor dem Schlafen, wenn einem die Augen schon halb zufallen; zu ernst ist das Thema, zu wenig leicht.
Aber wer einen Roman sucht, der einen so richtig berühren kann, der einen zum Nachdenken bringt, der ist mit "Hier könnte ich zur Welt kommen" wunderbar beraten.

4 Sterne vergebe ich.

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