Rezension Die Sache mit dem Glück

 Erscheinungsdatum: 19. Dezember 2014
Verlag: Kindler
336 Seiten 
18,95€

Bartholomew hat immer bei seiner Mutter gelebt. Als sie stirbt, muss er plötzlich allein zurechtkommen. Aber das sagt sich so leicht. Bartholomew ist 39.
Beim Aufräumen ihres Schlafzimmers findet er einen Brief von Richard Gere wieder. Darin ruft der Hollywoodstar zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking auf, wegen Tibet. Der Brief muss Mom viel bedeutet haben, sonst hätte sie ihn nicht in ihrer Unterwäscheschublade aufbewahrt. Nun versteht Bartholomew auch, warum sie ihn in ihren letzten Tagen, als sie schon sehr durcheinander war, immer nur «Richard» genannt hat. Er beschließt, dem Schauspieler Briefe zu schreiben. Über Moms Theorie vom Glück, über Außerirdische, Buddhismus und die Liebe zu Katzen. Und über die junge Bibliothekarin, die er schon seit Jahren einmal ansprechen möchte. Bis jetzt hat Richard Gere noch nicht geantwortet, aber Bartholomew ist sicher, er wird ihm bei seinem Neuanfang helfen.

Schon allein das Buchcover machte mir große Lust, das Buch zu lesen - es ist sooo schön PINK!!! Aber natürlich ist ein Cover allein noch kein guter Roman. Auch die Inhaltsangabe klingt ganz nach meinem Geschmack.
Matthew Quick erzählt die Geschichte in einem wunderbar zu lesenden Schreibstil, emotional und mit viel Tempo. Etwas skurrile Charaktere bringen einem die verschiedensten Vorstellungen nahe, was "Glück" denn alles bedeuten könnte.
Ich mag einfach solche Bücher, die einen auf leichte und unterhaltsame Weise zum Nachdenken anregen, ob alles in seinem eigenen Leben so läuft, wie man es sich wünscht. 
Ich weiß zwar immer noch nicht was eine "feel-good-misfit-road-story" eigentlich ist (so wird das Buch u.a. auch beworben), aber ich weiß, dass ich dieses Buch jedem ans Herz legen kann, der gerne philosophisch angehauchte Bücher mit einem rundum gelungenen Plot lesen mag.

4 Sterne gibt es dafür.

Es gibt sogar eine eigene Internet-Seite für "Die Sache mit dem Glück"

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