Rezension Das siebte Kind

Erscheinungsdatum: 17. März 2014
Verlag: blanvalet
800 Seiten
19,99€

Sieben Waisenkinder aus Kongslund. Was ihnen angetan wurde, ist unverzeihlich. Und als würde ein Fluch auf ihnen liegen, haben sie alle schwere Schuld auf sich geladen.
Marie, eines jener sieben Waisenkinder, hat den Werdegang ihrer einstigen Heimfreunde über Jahre und Jahrzehnte verfolgt. Als Erwachsene ruft sie alle zusammen. Aber will sie wirklich, dass ihnen allen endlich Gerechtigkeit widerfährt? Oder trachtet sie vielmehr einzig nach Abrechnung?

Lange habe ich die Lektüre dieses Schmökers vor mich hergeschoben, die 800 Seiten haben mich immer wieder abgeschreckt. Doch ich habe mich der Herausforderung gestellt.
Im Vorfeld las ich von "Psycho-Krimi" oder "Thriller" und ging daher mit völlig falschen Vorstellungen an das Buch heran, denn es ist eher ein psychologischer Roman, der von sozialen Konflikten erzählt, von menschlichen Hoffnungen und Abgründen.
Duch die Seiten fliegen konnte ich nicht, Erik Valeur schreibt atmosphärisch, Zeitsprünge und viele Personen/Perspektiven fordern einen als Leser zum konzentrierten Mitdenken.
Alle Charaktere sind feinfühlig und präzise herausgearbeitet, sie sind absolut glaubwürdig und "echt".

Insgesamt geriet "Das siebte Kind" doch etwas zu lang, eine gewisse Straffung vor allem in der Mitte hätte der Geschichte und der Spannung bestimmt nicht geschadet.

Letztendlich ist "Das siebte Kind" ein ganz besonderer Roman, für den man Zeit und Muße mitbringen muss, um ihn genießen zu können.

3,5 Sterne vergebe ich

Abzüge gibt es auf Grund der Längen. Die fordern einen bei so einem Wälzer schon etwas.


1 Kommentar:

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