Rezension Herr Parkinson

Erscheinungsdatum: 20. April 2015
Verlag: KNAUS
144 Seiten
16,99€

 Wie lebt man mit einer Krankheit, die selbst die alltäglichsten Dinge sabotiert? Wie leben die anderen damit? Was bedeutet Krankheit überhaupt?
Mit dem unbestechlichen Blick des Schriftstellers erzählt Richard Wagner von seiner Parkinson-Erkrankung. Zunächst ganz zurückhaltend wird dieser gelassene und unberechenbare Herr Parkinson über die Jahre zum schicksalhaften Gegenüber des Autors und erlangt immer mehr Macht über dessen Leben.

Als ich in der Verlagsvorschau von "Herr Parkinson" erfuhr, wusste ich sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte, da in meiner engen Familie diese Krankheit auch vorkommt.
Als es dann endlich ankam, ließ ich im wahrsten Sinne des Wortes alles stehen und liegen und habe mit der Lektüre begonnen.
Warum ich mir mit der Rezension so lange Zeit ließ? Weil ich eigentlich total enttäuscht wurde - ich hatte mit etwas völlig anderes vorgestellt. Ich dachte, Richard Wagner berichtet wirklich aus seinem Leben mit der Krankheit, erzählt Erlebnisse, lustige und traurige.
Aber was ich zu Lesen bekam war mir einfach zu "hoch", zu philosophisch, zu schwer... Ich weiß auch nicht. Ich konnte einfach nichts damit anfangen. Leider.

Ich habe dann meiner Mutter das Buch weiter gegeben und die war, ganz anders als ich, sehr angetan von "Herr Parkinson".

Da sieht man einmal mehr, dass man sich einfach selbst eine Meinung bilden und nicht zu sehr auf die einer einzigen Person (in diesem Fall meiner Person) verlassen soll...

Wegen der positiven Resonanz meiner Mutter vergebe ich
3 Sterne

Eine Leseprobe könnt ihr hier finden.


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