Rezension Letzte Nacht


Erscheinungsdatum: 14. April 2015
Verlag: Heyne
416 Seiten
12,99€

Als der 39-jährige Familienvater Jeff überfahren wird und stirbt, fällt das Leben seiner Frau Claire in sich zusammen. Sie hat keine Zeit für Trauer und muss ihren Sohn auffangen, das Begräbnis arrangieren, mit wohlwollenden Familienmitgliedern umgehen.
Dann reist auch noch Jeffs Bruder an, der zugleich ihr Exfreund ist. Doch auch eine andere Frau bricht bei der Nachricht von Jeffs Tod zusammen: Tish, seine Kollegin. Sie nimmt an dem Begräbnis teil, aber nur sie weiß, wie groß das Risiko ist, das sie damit auf sich nimmt. Und tatsächlich wird Claire auf sie aufmerksam und fragt sich, was diese Frau mit ihrem Mann verbunden hat …

Erzählt wird die ruhige, berührende Geschichte in drei Strängen, aus der Sicht von Jeff, Claire und Tish.  Catherine McKenzie schreibt in einem wunderschön zu lesenden Stil, das Geschehen fließt richtiggehend am inneren Auge vorbei. Durchwegs realistische und sympathische Charaktere tun ihr Übriges, um dieses Buch zu einem kleinen Highlight werden zu lassen. 
Was ich nicht erwartet habe: Auch Tage nach dem Ende der Lektüre hallt dieses Buch immer noch in mir nach. Immer wieder überlege ich, wie ich an der Stelle der drei Personen gehandelt und entschieden hätte. Und das war dann auch der ausschlaggebende Grund für den letzten Stern für meine Bewertung:

5 Sterne


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