Rezension Watch me - Ich werde es wieder tun


Erscheinungsdatum: 19. Juni 2015
Verlag: dtv
384 Seiten
9,95€

Deine Zeit läuft ab ... Noch 13 Stunden ...
Er zieht rastlos um die Welt, immer auf der Jagd nach perfiden Serientätern, die er zur Strecke bringen muss: der Profiler Jefferson Winter. Exzentrisch, hochintelligent - und gnadenlos von seinen eigenen Dämonen verfolgt.

Eine Kleinstadt in Louisiana: Ohne erkennbares Motiv wird ein Anwalt bei lebendigem Leib verbrannt. Weder ist der Tatort bekannt noch hat man die Leiche gefunden. Doch ein Video der Tat wird ins Netz gestellt, mit einem automatisierten Countdown. Eins ist klar: Es wird weitere Opfer geben. Und Jefferson Winter bleiben gerade mal 13 Stunden Zeit bis zur tödlichen Deadline. 

Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Mir hat das Buch gefallen, es hat mich unterhalten und ich habe mich immer gefreut, wenn ich es wieder in die Hand nahm zum Weiterlesen.

Allerdings darf man beim zweiten Band mit dem Ermittler Jefferson Winter keinen Thriller erwarten, der einen atemlos in seinen Bann zieht. Eher ruhig und gemächlich  erleben wir die Arbeit von Winter mit, sitzen wieder oft staunend vor dem Buch ob seiner fast unmenschlich anmutenden Kombinationsgabe.
Ohne Zeitsprünge, in einem Fluss breitet James Carol seine Handlung aus, verzichtet dabei auch vollständig auf eine Erzählung aus Tätersicht, was ich immer sehr reizvoll finde und was für mich auch ein Kriterium für einen Thriller ist. Eine Art "Running Gag" baute er ein mit der Wette um den Namen Taylors. Ich musste stets schmunzeln, wie Winter immer wieder vergeblich versucht hinter das Geheimnis des Vornamens zu kommen.

Fazit:
Alles in allem ein wirklich solider Spannungsroman, den ich gerne gelesen habe.

4 Sterne

Hier geht es zur Rezension von "Broken Dolls", dem ersten Band aus dieser Reihe.

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