Rezension Anna und der Schwalbenmann

Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Verlag: cbt
273 Seiten
16,99€

Krakau, 1939. Anna ist noch ein Kind, als die Deutschen ihren Vater mitnehmen, einen jüdischen Intellektuellen. Sie versteht nicht, warum. Sie versteht nur, dass sie allein zurückbleibt. Und dann trifft Anna den Schwalbenmann. Geheimnisvoll ist er, charismatisch und klug, und ebenso wie ihr Vater kann er faszinierend viele Sprachen sprechen.
Er kann Vogellaute imitieren und eine Schwalbe für sie anlocken. Und er kann überleben – in einer Welt, in der plötzlich alles voller tödlicher Feindseligkeit zu sein scheint. Anna schließt sich dem Schwalbenmann an, lernt von ihm, wie man jenseits der Städte wandert, sich im Wald ernährt und verbirgt. Wie man dem Tod entkommt, um das Leben zu bewahren. Aber in einer Welt, die am Abgrund steht, kann alles gefährlich werden. Auch der Schwalbenmann.

Als ich die Inhaltsangabe von "Anna und der Schwalbenmann" war ich verzaubert und wollte dieses Buch unbedingt lesen. Nun sitze ich hier und ringe um Worte, weil ich so gern gehabt hätte, dass mir das Buch gefällt... Aber es tut es nicht. Ich habe so viele Rezensionen gelesen, die sich so begeistert äußern und ich sitze hier und zweifle an mir.
Vielleicht liegt es daran, dass momentan einfach nicht die richtige Zeit ist für mich und für dieses Buch? Denn man braucht Zeit und Ruhe und Muße und Willen und einen freien Kopf, sich auf diesen Roman einzulassen. Alles Dinge, die ich momentan eben NICHT habe. Also, den Willen hätte ich schon gehabt.
Irgendwo las ich einen Vergleich mit dem "Kleinen Prinzen", dies ist auch ein Buch, das nicht nach meinem Geschmack ist.

Eine Leseempfehlung mag ich trotzdem aussprechen, denn "Anna und der Schwalbenmann" ist bestimmt eine fantastische Lektüre für Leser, die sich für die Thematik des Zweiten Weltkriegs interessieren und offen sind für eine märchenhafte, zauberhafte, geheimnisvolle Geschichte, geschrieben in einer wundervollen, poetischen Sprache.

AstroLibrium und Irve liest 
mag ich hier unbedingt verlinken, denn beide haben die wundervollen Seiten, die dieses Buch ohne Frage in sich birgt, erkannt und ebenso wunderbar beschrieben.


1 Kommentar:

  1. Ohhhh wer ist denn der süße Wuffti??? <3 <3 <3 :)

    Ich weiß auch nicht... Irgendwie reizt mich das Buch so gar nicht. Aber ich bin auch ein fanatischer Coverkäufer und irgendwie ist das ja nicht so der Hit....


    Liebste Grüße
    Sonja

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