Rezension Bobby

Erscheinungsdatum: 13. Juni 2016
Verlag: DVA
416 Seiten
22,99€

Fast zehn Jahre ist es her, dass Bobby Amendola als Feuerwehrmann beim Einsturz der Twin Towers sein Leben lassen musste, und noch immer sind die Wunden in seiner irisch-italienischen Familie nicht verheilt. Weder bei dem Vater, der selbst Feuerwehrmann war, noch bei der Mutter, die weiterhin jeden Morgen in das unveränderte Zimmer des toten Sohnes geht. Auch beim großen Bruder, einem erfolgreichen Firmenanwalt, bricht der wohlgeordnet-sorgenfreie Alltag gerade auseinander, während das Leben seines Bruders Franky noch nie anders als zerbrochen war. Und dann will Bobbys Witwe ausgerechnet am neunten Geburtstag von Bobby Junior einen neuen Mann mitbringen in das Familienhaus auf Staten Island ...

Obwohl ich mit einer völlig anderen Vorstellung an das Buch heranging, hat mich "Bobby" von Eddie Joyce sehr berührt.
Ich dachte eigentlich, dass das Geschehen um 9/11 im Vordergrund steht. Dabei geht es hauptsächlich um Bobbys Familie, um ihre Ängste, Nöte, Sorgen, um ihr Alltagsleben.
Durch den ansprechenden, anschaulichens Schreibstil hatte ich wunderbare Bilder in meinem Kopf von der Familie und von der Gegend, die ich so wundervoll finde.

Ich weiß, die Besprechung ist sehr kurz geraten, aber auf diesen Roman sollte man sich meiner Meinung nach möglichst unbeeinflusst einlassen. Man wird es nicht bereuen.

4 Sterne


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