Rezension Flavia de Luce - Eine Leiche wirbelt Staub auf


Erscheinungsdatum: 22. Februar 2016
Verlag: Penhaligon
416 Seiten
19,99€

Verbannt – so empfindet Flavia ihr Schicksal, als ihr Vater und ihre Tante Felicity sie auf ein Schiff nach Kanada verfrachten. Dort, in Toronto, soll sie Miss Bodycote’s Female Academy besuchen, das Mädcheninternat, an dem auch schon Flavias Mutter Schülerin war. Doch noch in ihrer ersten Nacht »in Gefangenschaft« landet ein unerwartetes Geschenk zu Flavias Füßen: eine verkohlte, mumifizierte Leiche, die aus dem Kamin in ihrem Zimmer purzelt – der Beginn einer Reihe von Nachforschungen, bei denen Flavia auf zahlreiche mysteriöse Vorkommnisse in Miss Bodycote’s stößt. Wenn es darum geht, Rätsel zu lösen, ist Flavia in ihrem Element – doch ihre wahre Bestimmung soll erst noch enthüllt werden …

Dieser siebte Band der Reihe um die vorwitzige, vorlaute und liebenswerte Flavia ist leider nicht der beste. Ich weiß auch nicht... Vielleicht bin ich zu festgefahren und zu wenig flexibel, aber wenn die gewohnte Umgebung plötzlich fehlt, dann müsste schon viel sein, damit ich mich in einer Reihe wieder wohlfühlen kann.
Und das hat Alan Bradley leider nicht 100% geschafft. Der gesamte Plot ist unstimmig, der "Kriminalfall" spielt so gut wie keine Rolle, den Sinn der Reise in das Internat habe ich auch nicht wirklich verstanden...

Da ein Neuling, der sich für die Reihe interessiert, sowieso nicht mit dem siebten Band anfängt und jeder Flavia-Fan ALLE Bände lesen will (und dann diesmal auf eine Besinnung auf alte Tugenden hoffen wird) bin ich so "mutig" und vergebe schweren Herzens nur
2,5 Sterne

und freue mich umso mehr auf den nächsten Band, zu dem ich noch kein Erscheinungsdatum gefunden habe.

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