Rezension Im Grunde ist alles ganz einfach

Erscheinungsdatum: 24. Juni 2016
Verlag: dtv
224 Seiten
9,95€

Vom Weltuntergang, von freien Gehirnzellen und Frauenparkplätzen
Reine Frauensache
Wieso macht Smalltalk auf Partys eigentlich immer so langsam im Kopf? Gibt es sie wirklich, die absolut perfekte Handtasche? Und wie trickst man erfolgreich den inneren Schweinehund aus? Augenzwinkernd und selbstironisch geht Dora Heldt den Fragen des weiblichen Alltags auf den Grund und trifft mit ihren lebensnahen und locker-leichten Beobachtungen ins Schwarze. Egal, ob es nun um die sportliche Herausforderung beim Einparken geht, um Hirnzellen, die voller unnützer Informationen stecken, um den Kauf unerotischer Kabelbinder oder die ansteckend gute Laune der australischen Quokkas: Deutschlands erfolgreichste Romanautorin spricht in ihren Kolumnen Frauen wirklich aus der Seele.

Dieses Buch bekam ich vom Verlag an einem heißen Sommertag, an dem ich bei uns ins Freibad gehen wollte und habe es gleich mit eingepackt.
Und ich muss sagen, es gibt kaum eine bessere Lektüre für so eine Umgebung. Als Mama von drei Kindern kann ich mich nicht in einen "richtigen" Roman vertiefen, wenn es in unregelmäßigen Abständen tönt "Mama, ich will ein Eis!", "Mama, komm mit zur Rutsche!", "Mama, XYZ hat mich geärgert", etcpp.
52 äußerst unterhaltsame Kolumnen, keine länger als drei Seiten, einfach perfekt. Ich mag Dora Heldts Schreibstil sehr gerne, sie schreibt so flüssig und angenehm, regt manchmal zum Nachdenken an und noch öfter zum Lachen, was mir das ein oder andere Mal einen etwas verwunderten Seitenblick einbrachte.

Ich speche für "Im Grunde alles ganz einfach" eine absolute Empfehlung aus, wenn man eine Lektüre sucht, die einem auch kurze Lesezeit so wunderbar versüßen soll.

5 Sterne

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