Rezension Im dunklen, dunklen Wald

Erscheinungsdatum: 23. September 2016
Verlag: dtv
Seiten
15,90€

Eine bizarre Junggesellinnenparty. Ein Spiel, das aus dem Ruder läuft.
Manche Partys sind gut, manche sind schlecht. Diese hier ist tödlich.
Als Nora, 26, eine Einladung zum Junggesellinnenabschied ihrer ehemals besten Freundin Clare bekommt, ist sie mehr als überrascht. Sie hat Clare seit zehn Jahren nicht gesehen. Seit dem Vorfall damals, den Nora nie ganz überwunden hat... Und jetzt aus heiterem Himmel diese Einladung. Ein idyllisches Wochenende in einem Haus tief in den winterlichen Wäldern Nordenglands ist geplant. Was kann es schon schaden? Nora gibt sich einen Ruck und fährt hin. Doch etwas geht schief. Grauenvoll schief. 
 
Dieser Thriller hier war eigenartig auf eine positive Weise. Mir hat das Lesen Spaß gemacht, ich war in der Geschichte drin, ich fand die Charaktere und ihre Handlungen glaubwürdig und echt und dennoch ist mir jetzt, nach (leider) einiger Zeit, die zwischen Lesen und dem Schreiben dieser Rezension vergangen ist, fast nichts mehr von der Geschichte im Gedächtnis geblieben.
 
Auf zwei Zeitebenen spielt der Roman, in der Gegenwart liegt Nora schwer verletzt im Krankenhaus. Sie kann sich an die Geschehnisse der letzten Nacht des Junggesellinnenabschieds nicht mehr erinnern. Die zweite Ebene schildert die Vorkommnisse des Wochenendes.
Da bleibt es natürlich nicht aus, dass man mitfiebert - was ist geschehen? - ist Nora Opfer oder Täter? - wer ist getötet?
Ruth Ware hat einen flüssigen, leicht und angenehm zu lesendes Schreibstil, der es mir leicht gemacht hat, durch das Buch zu kommen.

Mein Fazit:
"Im dunklen, dunklen Wald" ist ein solider Thriller, den man gut lesen kann, bei dem man nichts falsch macht. Atemraubende Momente fehlen zwar, aber die müssen ja nicht immer sein.

 

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