Rezension Hagerstown




Erscheinungsdatum:10. April 2017
Verlag: HarperCollins
352 Seiten
14€

Ein Virus löscht eine ganze Stadt aus -  doch deine Regierung erzählt dir nicht die Wahrheit …
Ein Video von nur wenigen Sekunden: Entsetzlich zugerichtete Leichen liegen auf den Straßen der Kleinstadt Hagerstown. Sobald das Video im Netz war, wurde es auch wieder gelöscht. Alle Suchanfragen laufen ins Leere, alle Wege in die Stadt sind gesperrt. Einer Gesellschaft, die ganz und gar auf Sicherheit ausgelegt ist, widerfährt etwas Unerklärliches. Und die Regierung schweigt. Die Angst vor dem Ungewissen droht zu Ausschreitungen zwischen den "Unveränderten" und den gentechnisch modifizierten Eliten zu führen. Anders Jensen und seine Freunde suchen nach Antworten auf die Frage, was wirklich in Hagerstown passiert ist … 

Ich habe gekämpft. Ich habe wirklich gekämpft und habe mich nun zum vierten Mal in den Kampf gewagt. Und muss nun eingestehen, dass ich verloren habe.
Dieses Buch hat mir eine mittelmäßige Leseflaute beschwert und ich befürchte, wenn ich mich weiter durchkämpfe, dann verliere ich meine Leselust vollständig.
Ich habe es bis knapp über die Hälfte geschafft und ich bin immer noch nicht in der Geschichte, bin immer noch nicht gefangen.
Die Geschichte plätschert vor sich hin, es passiert nicht wirklich etwas. Und das Setting einer hochtechnisierten und digitalisierten Welt liest sich soooo anstrengend, obwohl ich mich wirklich als nicht doof bezeichnen würde, was diese Thematik betrifft.
Nur ganz anfänglich kam Spannung auf, als es um das Geschehen in Hagerstown ging, als Elise, eine der wenigen Überlebenden durch die Straßen wandert. Und dann? Nichts.

Es ist so schade, denn die Inhaltsangabe hört sich so extrem spannend an, Edward Ashton hätte so viel daraus machen können und hat es nicht  getan.
Die Personen Anders, Terry, Elise, Gary, ... bleiben seltsam blass, ich fühlte nicht mit ihnen, ich fieberte nicht mit.
Als ich nun gerade wieder zum Buch greifen wollte und für nur eine Seite ewig brauchte, weil meine Gedanken ständig abgeschweift sind und ich keinerlei Neugierde spürte, wie die Geschichte weiter- und ausgeht, habe ich beschlossen, "Hagerstown" abzubrechen.

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