20 Dinge, die du nicht über mich wissen kannst

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Ich wurde mal wieder getaggt und zwar von Einzelstück, und diesen TAG find ich richtig klasse, darum mach ich auch gerne mit.

1. Wie groß bist du? 164cm
2.  Hast du ein verborgenes Talent? Wenn ja, welches? Meine Talente sind entweder so verborgen, dass ich sie selber nicht kenne oder eben nicht verborgen *gg*

3.  Worüber ärgerst/ärgertest du dich am meisten, was Blogs betrifft? Oh, das ist ganz eindeutig die Rechtschreibung, bzw. der Mangel an Rechtschreibkentnissen und die Verwendung von Umgangssprache. Es ist ein Dilemma unserer Zeit, dass sich jeder zu allem berufen fühlt. Was man teilweise auf Bücherblogs lesen muss ist schlichtweg eine Zumutung.

4. Worüber ärgerst/ärgertest du dich am meisten in der Nicht-Bloggerwelt? Ich versuche schon seit einiger Zeit, mich nicht mehr zu ärgern, v.a. nicht über Dinge, die nicht in meiner Hand liegen. Das gelingt mir meist sehr gut. Wo es nie geling: Beim Autofahren...

5. Was ist dein Lieblingslied? HIER sind extrem viele Lieder, die ich HAMMER finde

6. Welcher ist dein liebster Etsy Shop, der nicht dir gehört? Habe keinen

7.Wie verbringst du am liebsten deine Freizeit, wenn du nicht alleine bist?  Mit Essen gehen!!! Das könnte ich immer, täglich.

8.Was ist dein liebstes Junk Food ("Schundnahrung", um es wie der Google Translator auszudrücken)? Pizza und Pommes mit Mayo

9. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche und wie heißen sie? Ich habe einen kleinen Hund, einen Malteser, er heißt Gusti und eine 18jährige Katzendame mit Namen Sternchen.

10. Was ist dein Lieblingssachbuch bzw. dein Lieblingsroman? Gut gegen Nordwind
11.  Was ist dein Lieblingskosmetikprodukt?  Wimperntusche
12. Wann war dir das letzte Mal etwas peinlich? Was ist passiert? 
13.Wenn du nur ein Getränk trinken könntest (außer Wasser), was würde es sein? Kräutertee

14.  Dein Lieblingsfilm? Ziemlich beste Freunde

15.  Wer warst du in deiner Schulzeit? Der Klassenclown
16.Wenn du überall auf der Welt leben könntest, wo würdest du leben wollen? An der Nordsee
17. PC oder Mac?  Mac!!!

18. Die letzte romantische Geste von wem auch immer? Immer von meinem Mann
19.  Lieblingsberühmtheit? 
20.  Welche Bloggerfreunde willst du heimlich als beste Freunde haben?  Goldschrift

Ich bin wieder da!

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Nach langer Zeit der Abwesenheit bin ich nun wieder zurück, ich hatte einfach zu große Angst vor einer Abmahnwelle.
Nach bestem Wissen und Gewissen habe ich nun die DSGVO umgesetzt, falls jemand einen Fehler findet: Bitte kontaktiert mich per Email.

Aber ich bin mir eigentlich sicher, dass alles passt.

Auf Instagram war ich viel aktiv, aber das richtige Bloggen hat mir doch immer gefehlt.

Rezension Der Gedankenspieler

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Erscheinungsdatum: 8. März 2018
Verlag: Kiepenheuer & Witsch
240 Seiten
20€

Peter Härtlings letztes Buch: ein bewegender Roman über das Alter, die Freundschaft und die Einsamkeit.

 Peter Härtlings Kinderbücher begleiteten mich durch meine Kinder- und Jugenzeit.
"Das war der Hirbel", "Ben liebt Anna" oder "Oma" - selbst heute sind diese Bücher kleine Schätze.

 Als Peter Härtling im Juli 2017 starb, war "Der Gedankenspieler" noch unveröffentlicht, ja noch nicht einmal fertig überarbeitet und lektoriert.
Mit dem Protagonisten Johannes Wenger erschuf Peter Härtling wohl ein Alter Ego, denn eben wie dieser war auch Härtling lange schwer krank, war sogar in den letzen beiden Lebensjahr auf Dialyse angewiesen.

 So war es bewegend und bedrückend zu lesen, wie man im Alter immer mehr seine Selbstständigkeit verliert, wie man immer mehr auf die Hilfe anderer angewiesen ist.
Und dennoch konnte mich dieser letzte Roman Härtlings nicht ergreifen. Zu nüchtern berichtet er von seinem Leben, seinen Erinnerungen. Die Briefe, die er in Gedanken an die verschiedensten Personen "schrieb", irritierten mich.
Meine Highlights waren stets die Zusammentreffen mit der Tochter seines Arztes Dr. Mailänder


All das ist diesem gar nicht so romanhaften Roman abzulesen, in dem er sich mit dem alten, knurrigen Architekten Johannes Wenger ein Alter Ego geschaffen hat, dem er die Erfahrung aufbürdet, zum Hilfsbedürftigen zu werden.
Wenger schafft das mit erstaunlichem Gleichmut. Immer wieder haut es ihn um. Dann kommt er ins Krankenhaus, wo er zum Objekt der Medizin wird. Mehr und mehr lebt er aus den Erinnerungen. Zu den Höhepunkten des Buches gehört die nur kurz angedeutete Geschichte der Vertreibung und Flucht aus Mähren nach dem Zweiten Weltkrieg. Auch das sind autobiographische Passagen. Härtling musste als Kind miterleben, wie die Mutter von Soldaten der Roten Armee vergewaltigt wurde und sich wenig später das Leben nahm.
Für den "Gedankenspieler" erklären diese Erinnerungen, warum es bei ihm keine Rückkehr in eine heile Kindheit geben kann und ihm nur die Flucht nach vorne bleibt. So endet das Buch mit dem Brief an Dr. Mailänder und die neu gefundene Familie. Härtling hält auch da einen leichten, und unangestrengten Ton durch. Das macht die Lektüre dieses Abschieds sicher zu keinem großen Roman, aber doch zu einem bewegenden, nahe gehenden Ereignis.

Thrillertime

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In der letzten Woch nütze ich das wunderschöne Wetter, legte einen richtigen Lesemarathon ein und las gleich zwei Thriller.

Rezension Dunkelgrün fast schwarz

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Erscheinungsdatum: 5. März 2018
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
480 Seiten
24€

Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

Rezension Abifeier

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Erscheinungsdatum: 15. Februar 2018
Verlag: Galiani
160 Seiten
17€

Immer wieder steht ja im Raum, dass Rezensionen zu Büchern, die man vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommt, nicht wirklich objektiv sein können, dass man sich quasi nicht traue, ein Buch negativ zu bewerten.
Nun, dann dürfte folgender Text nie das Licht meines Blogs erblicken...

"Abifeier" von Eric Nil umfasst ja nur 160 Seiten, da sollte man meinen, das sei im Nu ausgelesen.
Weit gefehlt, dieses Buch zog sich wie Kaugummi und langweilte mich durchgehend bis zum bitteren Ende - denn durchgehalten habe ich!
Ich weiß nicht, mitreden kann ich nicht, ich bin weder geschieden, noch lebe ich in einer Patchwork-Konstellation, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich ein erwachsener Mensch mit einer minimalen geistigen Reife so aufführt und so denkt, wie es der Protagonist hier macht. Die ersten zwei Drittel drehen sich nämlich ausschließlich um dessen Problem, wer neben wem auf der Abifeier seiner Tochter und des Sohnes seiner Lebensgefährtin sitzen /nicht sitzen soll/will/kann/muss und welche Gefahren es geben könnte, wenn eine bestimmte Konstellation eintreffen würde. ERMÜDEND! KINDISCH! DUMM!
Mehr Handlung hat diese Geschichte nicht.

Zwei Punkte vergebe ich deshalb, weil wenigstens der Schreibstil von Eric Nil angenehm zu lesen war. Der Inhalt war es nicht.

Rezension Schlüssel 17

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Erscheinungsdatum: 9. Februar 2018
Verlag: Ullstein
512 Seiten
15€

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Ein Thriller, der auf zwei Zeitebenen spielt, das ist wie gemacht für mich. 1998 zeigt uns die Kinderzeit von Tom Babylon, in der seine kleine Schwester verschwand und der Schlüssel 17 zum ersten Mal eine Rolle spielte. Im Jahr 2017 spielt die eigentliche Geschichte, in der Babylon einen äußerst grausamen Mord aufzuklären hat. Der flüssige Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen, die Spannung bleibt eigentlich stets auf einem gewissen Stand. Und das Ende... Das Ende zwingt einen nahezu, den nächsten Fall mit Tom Babylon zu lesen. Schlüssel 17 ist ein durchwegs solider, empfehlenswerter Thriller, der Appetit auf mehr macht.

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