Rezension Die Kinder


 Erscheinungsdatum: 4. September 2017
Verlag: Heyne
320 Seiten
16,99€

Auf einer abgelegenen Bergstraße wird die völlig verstörte Laura Schrader aus den Trümmern eines Wagens geborgen. Im Kofferraum entdecken die Retter eine grausam entstellte Leiche.
Als die Polizei den Psychologen Robert Winter hinzuzieht, wird dieser mit dem rätselhaftesten Fall seiner Karriere konfrontiert: Die Geschichte, die Laura Schrader ihm erzählt, klingt unglaublich. Doch irgendwo innerhalb dieses Wahnkonstrukts muss die Wahrheit verborgen sein. Je weiter Robert vordringt, desto mehr muss er erkennen, dass die Gefahr, vor der Laura Schrader warnt, weitaus erschreckender ist als jeder Wahn.

Gerade ausgelesen und total begeistert. Naja, fast. Um eine spoilerfreie Rezension zu schreiben, kann ich so gut wie nichts über meinen Kritikpunkt sagen, der zu dem halben Punkt Abzug geführt hat.

Spoiler:
Nur so viel: Ich denke,  man könnte diesen Roman gut und gerne auch in das Genre "Horror" einordnen. 

Bei "Die Kinder" ist meiner Meinung nach fast jedes Wort zu viel, da man sonst zu viel verrät.
Dass Wulf Dorn einen tollen, flüssigen, einen durch die Seiten treibenden Schreibstil hat, dürfte allgemein bekannt sein. Innerhalb zweier Nachmittage war ich durch.
Obwohl es eine rasante Thrillergeschichte ist, regt einen so einiges in "Die Kinder" zum Nachdenken an, besonders schön fand ich die fast schon philosophisch angehauchte Situation mit Laura Schrader und ihrem Vater am See.

Fazit:
Wer sich darauf einlassen kann, dass sich ein Thriller auch gewisser Horror-Elemente bedient ohne dabei ein Horrorroman zu sein, der sollte "Die Kinder" unbedingt lesen. Ich liebe Gedankenspiele und bin mit meinem Kopf auch Tage nach der Beendigung immer wieder bei diesem Buch.

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