Rezension Fremde Tochter



Erscheinungsdatum: 15. September
Verlag: Rütten & Loening
528 Seiten
14,99€

Sommer 1989: Die 15-jährige Clothilde verbringt die Ferien mit ihrer Familie auf Korsika. Dann geschieht das Unfassbare. Ihr Vater verliert auf der Küstenstraße die Kontrolle über den Wage, und sie stürzen in die Tiefe – nur Clotilde überlebt.
27 Jahre später kehrt Clotilde mit ihrem Mann und ihrer Tochter nach Korsika zurück. Und plötzlich erhält sie Briefe, die nur eine Person geschrieben haben kann: ihre Mutter.

Wieder hat es Michel Bussi geschafft und mich mit seinem neuesten Buch "Fremde Tochter" vollkommen begeistert. Er ist damit zu einem meiner allerliebsten Lieblingsautoren geworden.
Genreübergreifend/genrevermischend erschafft er mit seinem unvergleichlichen Schreibstil ein so bildreiches Szenario, wie es kaum ein anderer Schriftsteller vermag.
Auf zwei Zeitebenen enspinnt sich ein Drama, das mich so in seinen Bann zog. Anhang des Tagebuchs von Clotilde erfährt der Leser die Geschehnisse im Sommer 1989 aus der Sicht des Teenagers, 2016 wird von einem personalen Erzähler geschildert.
Mitreißend, emotional, spannend, traurig - ach, ich weiß gar nicht, wie ich noch von "Fremde Tochter" schwärmen könnte - er ist für mich, wie übrigens auch die anderen Bücher von Michel Bussi, ein aus der Masse herausstechender Roman, der unbedingt gelesen werden muss.

Alle Bücher, die bisher von Michel Bussi im Aufbau/Rütten & Loening-Verlag erschienen sind:
Das Mädchen mit den blauen Augen --> Rezension
Die Frau mit dem roten Schal --> Rezension
Beim Leben meiner Tochter
Das verlorene Kind
Fremde Tochter

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