Rezension Nacht über Frost Hollow Hall



Erscheinungsdatum: 19. September 2017
Verlag: Thienemann Verlag
400 Seiten
14,99€

 Ob es auf Frost Hollow Hall spukt? Tilly ist froh, dass sie mit ihren 12 Jahren auf dem herrschaftlichen Anwesen eine Arbeit gefunden hat. Und mit Gracie, mit der sie sich eine Kammer teilt, versteht sie sich wunderbar. Doch schon bald merkt Tilly, dass auf Frost Hollow Hall seltsame Dinge vor sich gehen. Als sie eines Abends zum Kühlhaus eilt, um Eiswürfel für den Lord zu schlagen, entdeckt sie eine Gestalt auf dem zugefrorenen See …

Beworben wurde das Buch mit "Für Fans von Downton Abbey" - darum habe ich "Nacht über Frost Hollow Hall" angefragt, obwohl ich nicht mehr so ganz in die Zielgruppe passe. Als Lehrerin kann ich aber auch Kinder- und Jugendbücher ganz gut beurteilen.
Nun, mit Downton Abbey hat der Roman gemeinsam, dass es sich um ein herrschaftliches Anwesen handelt und es Diener und Herrschaften gibt. Das war es auch schon. Die wunderbare Sprache, die für mich diesen besonderen Reiz der Serie ausmacht, fehlt hier vollkommen. Genauso gut könnte die Geschichte in jeder beliebigen anderen Zeit spielen, die Sprache ist nur gewöhnlich.
Das heißt nicht, dass der Schreibstil schlecht ist, man kann das Buch wirklich gut und flüssig lesen.

Ich denke, 12-jährige Mädchen haben bestimmt Vergnügen mit der Lektüre, ich selbst habe schon Kinder- und Jugendbücher gelesen, die mich mehr begeistern konnten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen