Rezension Willkommen bei den Friedlaenders!




Erscheinungsdatum: 11. September 2017
Verlag: Blanvalet
224 Seiten
16€

 Vier Söhne, ein Flüchtling, kein Plan – aber jede Menge Herz!
Die Berichte in den Nachrichten, die vielen Bilder. So viele Flüchtlinge, und keiner weiß, wohin mit ihnen.
Bei vier Söhnen, einer 90-jährigen Großmutter, Kater und Hund kommt es auf einen Jungen mehr auch nicht an, denkt die alleinerziehende Mutter und Journalistin Adrienne Friedlaender – und wenig später zieht der 22-jährige Moaaz aus Syrien bei ihr und ihren Söhnen ein. In amüsanten Episoden erzählt sie vom Multikulti-Mix unterm Reihenhausdach, von fröhlichen, irritierenden und bewegenden Begegnungen. So einfach kann Integration sein?

Ich finde es so bewundernswert und auch mutig, nicht nur Reden zu schwingen, sondern wirklich zu HANDELN, so wie es Adrienne Friedlaender gemacht hat und einen syrisschen Flüchtling, Moaaz, zu sich nach Hause eingeladen hat, um bei ihr und ihren Jungs zu leben. DAS ist wirklich Engagement.
Allerdings finde ich nicht, dass der Inhalt ihres Buches genug her gibt, um ein Buch zu schreiben. Als fortlaufende Kolumne in einer Zeitschrift wäre es perfekt - 16€ dafür zu zahlen finde ich viel zu viel.
"Zu banal" - das kam mir oft in den Kopf. Nett und amüsant, wie hinten am Buch zu lesen, das stimmt, mehr allerdings auch nicht.
Dank des leichten, lockeren Schreibstils kann man "Willkommen bei den Friedlaenders!" trotzdem gut und gerne lesen, es ist ein netter Zeitvertreib.
Die Leute, die es lesen sollten, um zu sehen, dass man keine Angst vor Flüchtlingen, Ausländern, Anderen haben muss - die werden es leider eh nicht lesen.

Auf der Amazon-Seite zu diesem Buch sind Interviews mit Adrienne Friedlaender und mit Moaaz, außerdem auch einige Fotos - auf der Verlagsseite konnte ich dies nicht finden. Falls ich das nur übersehen habe, würde ich mich über einen Hinweis freuen, dann verlinke ich es gerne


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