Rezension Schlüssel 17


Erscheinungsdatum: 9. Februar 2018
Verlag: Ullstein
512 Seiten
15€

In der Kuppel des Berliner Doms hängt eine grausam zugerichtete Tote mit schwarzen Flügeln: Es ist die prominente Dompfarrerin Dr. Brigitte Riss. Um den Hals trägt sie einen Schlüssel. In den Griff ist die Zahl 17 geritzt. Tom Babylon vom LKA will diesen Fall um jeden Preis. Denn mit diesem Schlüssel verschwand vor vielen Jahren seine kleine Schwester Viola. Doch Tom bekommt eine unliebsame Partnerin für die Ermittlungen. Die Psychologin Sita Johanns fragt sich schon bald, wer in diesem Fall mehr zu verbergen hat: Tom oder der Mörder, der sie beide erbarmungslos vor sich hertreibt.

Ein Thriller, der auf zwei Zeitebenen spielt, das ist wie gemacht für mich. 1998 zeigt uns die Kinderzeit von Tom Babylon, in der seine kleine Schwester verschwand und der Schlüssel 17 zum ersten Mal eine Rolle spielte. Im Jahr 2017 spielt die eigentliche Geschichte, in der Babylon einen äußerst grausamen Mord aufzuklären hat. Der flüssige Schreibstil lässt einen durch die Seiten fliegen, die Spannung bleibt eigentlich stets auf einem gewissen Stand. Und das Ende... Das Ende zwingt einen nahezu, den nächsten Fall mit Tom Babylon zu lesen. Schlüssel 17 ist ein durchwegs solider, empfehlenswerter Thriller, der Appetit auf mehr macht.

#NetGalley

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