Rezension Abifeier


Erscheinungsdatum: 15. Februar 2018
Verlag: Galiani
160 Seiten
17€

Immer wieder steht ja im Raum, dass Rezensionen zu Büchern, die man vom Verlag zur Verfügung gestellt bekommt, nicht wirklich objektiv sein können, dass man sich quasi nicht traue, ein Buch negativ zu bewerten.
Nun, dann dürfte folgender Text nie das Licht meines Blogs erblicken...

"Abifeier" von Eric Nil umfasst ja nur 160 Seiten, da sollte man meinen, das sei im Nu ausgelesen.
Weit gefehlt, dieses Buch zog sich wie Kaugummi und langweilte mich durchgehend bis zum bitteren Ende - denn durchgehalten habe ich!
Ich weiß nicht, mitreden kann ich nicht, ich bin weder geschieden, noch lebe ich in einer Patchwork-Konstellation, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich ein erwachsener Mensch mit einer minimalen geistigen Reife so aufführt und so denkt, wie es der Protagonist hier macht. Die ersten zwei Drittel drehen sich nämlich ausschließlich um dessen Problem, wer neben wem auf der Abifeier seiner Tochter und des Sohnes seiner Lebensgefährtin sitzen /nicht sitzen soll/will/kann/muss und welche Gefahren es geben könnte, wenn eine bestimmte Konstellation eintreffen würde. ERMÜDEND! KINDISCH! DUMM!
Mehr Handlung hat diese Geschichte nicht.

Zwei Punkte vergebe ich deshalb, weil wenigstens der Schreibstil von Eric Nil angenehm zu lesen war. Der Inhalt war es nicht.

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