Thrillertime




In der letzten Woch nütze ich das wunderschöne Wetter, legte einen richtigen Lesemarathon ein und las gleich zwei Thriller.

Zum einen war das "Das Böse es bleibt", der zweite Roman von Luca D'Andrea, der im DVA-Verlag erschienen ist, 432 Seiten hat und 15€ kostet.
Der Schreibstil war es schon im ersten Thriller "Der Tod so kalt" der mich umgehend in seinen Bann zog, atmosphärisch dicht und flüssig erzählt D'Andrea die zwei Stränge von Marlene und dem Einsiedler Simon.
Allerdings war mir der Teil mit Lissie einfach zu abgefahren, zu wirr - das Buch hat meiner Meinung nach Horror-Elemente und dieses Genre ist nicht mein Geschmack.
Dass ich das Buch in zwei Tagen ausgelesen habe ist eindeutig auf das Schreibtalent Luca D'Andreas zurückzuführen und weniger auf die (sehr wohl spannende!) Geschichte.

Da meine Lust auf Thriller also nicht 100% befriedigt werden konnte, schnappte ich mir sofort ein weiteres Rezensionsexemplar dieses Genres.
"Nachtwild" von Gin Phillips ist am 29. März 2018 im dtv-Verlag erschienen, hat 304 Seiten und kostet 15,90€.
Hier bin ich absolut im Zwiespalt, wie ich das Buch letztendlich bewerten soll. Wenn ich es unter dem vorgegebenen Genre "Thriller" bewerten soll, dann würde ich einiges an Punkten abziehen, den typische Thrillerelemente sind so gut wie gar nicht vorhanden. Ebenso ist der Titel absolut irreführend! Ich hatte eine komplett andere Vorstellung in meinem Kopf, als ich mit der Lektüre begann.
Wenn ich das Buch allerdings "neutral" bewerte, dann schneidet es wesentlich besser ab, da es gut geschrieben war und sehr wohl durchwegs einen gewissen Spannungsgrad halten konnte.

Mein Fazit:
Beide Thriller konnten mich nicht überzeugen und wenn mich jemand nach einem richtig guten Thriller fragen würde, könnte ich beide nicht empfehlen. Allerdings bereue ich auch nicht, die beiden Bücher gelesen zu haben.

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